COOL-Tour
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Sendung vom 11.09.2021 16:00:

Trauriger Jahrestag: 20 Jahre "9/11" - Hannelore Veit im Talk!

[vorproduzierte Sendung]

In dieser COOL-Tour-Spezialsendung widmen wir uns dem 20. Jahrestag der "9/11"-Anschläge in den USA. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren vier koordinierte Flugzeugentführungen mit nachfolgenden Selbstmordattentaten auf symbolkräftige Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Anschläge forderten rund 3000 Menschenleben. - In der Sendung spricht die langjährige ORF-Washington-Korrespondentin Hannelore Veit darüber, wie die Anschläge Amerika / die Welt verändert haben und welche erste Bilanz zur Präsidentschaft von Joe Biden gezogen werden kann. Zudem erzählt sie über ihr neues Buch "Zeit des Zweifels" (Verlag Kremayr & Scheriau) , das sie mit ORF-Redakteur Peter Fritz geschrieben hat und in dem es thematisch auch tw. um „9/11“ geht.

US-Präsident Joe Biden plant, alle drei Anschlagsorte anlässlich des 20. Jahrestags der Anschläge zu besuchen. Doch er ist nicht willkommen. Statt in der Trauer vereint, präsentieren sich die USA in diesen Tagen gespalten: Der 20. Jahrestag wird vom Afghanistan-Streit überschattet. Die Republikaner attackieren Biden wegen des Truppenanzugs aus Afghanistan vor dem 11. September. Auch Angehörige von Opfern des Anschlags üben Kritik an der Politik des US-Präsidenten.

Die USA verhängten am 14. September 2001 den Ausnahmezustand, der bis heute nicht aufgehoben wurde. Weltweit verschärften Staaten ihre Anti-Terror-Gesetzgebung, meist unter Einschränkung individueller Freiheiten für alle. Und am 7. Oktober starteten die USA den Krieg in Afghanistan, die Operation „Enduring Freedom“, um das Taliban-Regime zu stürzen und al-Kaida zu bekämpfen, nachdem sich die Taliban geweigert hatten, Bin Laden auszuliefern. Auch den 2003 gestarteten Irak-Krieg begründeten die USA mit 9/11. Mehr als eine Million Menschen kam laut der Ärzteorganisation IPPNW insgesamt beim Krieg gegen den Terror ums Leben. Am 2. Mai 2011 tötete eine US-Spezialeinheit Osama Bin Laden in Pakistan. Im August 2021 eroberten die Taliban nach der US-Abzugsankündigung wieder Afghanistan, und am 30. August verließ der letzte US-Soldat Afghanistan.

Thematisch geht es im Talk auch um die Beziehungen der USA zu China. US-Präsident Joe Biden will nach Angaben aus dem Weißen Haus verhindern, dass sich der „Wettbewerb“ mit China in einen „Konflikt“ verwandelt. Das habe der Staatschef in einem Telefongespräch seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping mitgeteilt. Aus Peking hieß es, das Gespräch sei „offen und tiefgehend“ gewesen, allerdings habe die China-Politik der USA bereits zu „ernsthaften Schwierigkeiten“ geführt.

Zudem widmen wir uns in der Sendung weiteren aktuellen (Kultur-)Themen wie dem "Encore", dem heute stattfindenden, eintägigen Nova-Rock-Festival (im Sommer wurde das mehrtägige Frequency Festival abgesagt), dem baldigen Donauinselfest in Wien (Anm.: Dabei sind heuer maximal 42.000 Besucherinnen und Besucher zugelassen. Fix ist zudem, dass strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Es gilt für alle BesucherInnen eine verschärfte 2-G-Regel, bei der auch geimpfte Personen einen PCR-Test vorweisen müssen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf) und dem Auftakt zur neuen „Dancing Stars“-Staffel, die am 24. September beginnt. Das Moderatoren-Duo für die neue Staffel ist Mirjam Weichselbraun und Norbert Oberhauser. Kristina Inhof, die Mirjam Weichselbraun in der letzten Staffel vertreten hat, ist Fixstarterin am Tanzparkett und rittert selbst um den Titel „Dancing Star 2021“.

Neben ihr tanzen auch Austropop-Legende Boris Bukowski, Schauspielerin Margarethe Tiesel, Designer Niko Niko, Poolbillard-Weltmeisterin Jasmin Ouschan und Ex-Radprofi Bernhard Kohl sowie Kabarettistin Caroline Athanasiadis, Moderatorin Nina Kraft, Fußball-Ikone Otto Konrad und Schauspieler Faris Rahoma. Die Neuen im Profiteam sind Michael Kauffmann, der mit Schauspielerin Margarete Tiesel tanzen wird, und Katrin Kallus, die Schauspieler Faris Rahoma unter ihre Fittiche nimmt. - Kristina Inhof tanzt mit Dimitar Stefanin, Fußballlegende Otto Konrad tritt in die Fußstapfen von Andy Ogris und wird mit Lenka Pohoralek das Tanzbein schwingen, Kabarettistin Caroline Athanasiadis trainiert mit dem gebürtigen Italiener Danilo Campisi und Designer Niko Niko wurde Profitänzerin Manuela Stöckl zugeteilt. Ex-Radprofi Bernhard Kohl wird mit Vesela Dimova Ballroom-Luft schnuppern, und Moderatorin Nina Kraft versucht mit Stefan Herzog ihr Glück. Austropop-Legende Boris Bukowski wird mit Julia Burghardt tanzen, während Poolbillard-Weltmeisterin Jasmin Ouschan mit Florian Gschaider den Hüftschwung üben wird. In der Sendung ist Florian Gschaider im spannenden Talk zu hören und spricht über das Training mit seiner Promi-Tanzpartnerin. - Die Langfassung des Gesprächs ist auf der SoundCloud-Podcast-Seite "Paul Buchacher" zu finden.

Die Jury bleibt nach der Corona-Staffel 2020 dreiköpfig, mit einem Tausch: Dirk Heidemann geht - statt ihm ist Profitänzerin Maria Santner dabei, neben Balázs Ekker und Karina Sarkissova!

Ergänzend zu dieser Sendung gibt es ab ein "COOL-Tour spezial" auf der SoundCloud-Podcast-Seite "Paul Buchacher", in der Gesellschafts- und Politik-Expertin u. a. über das Comeback der schwedischen Popgruppe ABBA (Anm.: Auch wenn die Konzertarena noch im Bau ist, hat bereits der Ticketverkauf für die neue ABBA-Show „Voyage“ in London begonnen), den Abschied von Jose Carreras von der Wiener Staatsoper, den Tod der Schauspielerin Heide Keller, die jahrzehntelang die Chefstewardess auf dem "Traumschiff" spielte, sowie das heurige Donauinselfest spricht. Auch der Tod der französischen Film-Ikone Jean-Paul Belmondo ist Thema. Er im Alter von 88 Jahren in Paris gestorben. Bis weit über das 80. Lebensjahr hinaus war Belmondo vor der Kamera und als Autor aktiv geblieben. Belmondo kann auf rund 80 Kinofilme und über 40 Theaterrollen zurückblicken. Zuletzt war Belmondo 2008 in „Ein Mann und sein Hund“ auf der Leinwand zu sehen. Neben Alain Delon hatte sich Belmondo zu einem der wandlungsfähigsten Darstellern in allen Genres profiliert.

Kürzlich wurden die Amadeus Music Awards, die österreichischen Musikpreise, 2021 vergeben. Song des Jahres ist "Zefix" von Chris Steger, damit ist Steger der bisher jüngste Amadeus-Preisträger, "Leiwand" ist das "Album des Jahres" von der Gruppe "Edmund", Melissa Naschenweng wurde als beste Künstlerin im Bereich Schlager/Volksmusik prämiert und holte gemeinsam mit Hubert Molander und Emanuel Treu auch den Award "Songwriter des Jahres" für ihr Lied "Traktorführerschein".

Mit vier Nominierungen als großer Favorit gehandelt, gab es für den bereits mehrfach mit einem Amadeus ausgezeichneten Sänger Julian Le Play immerhin eine Trophäe abzuholen: Seine Platte "Tandem" erhielt den Titel "Best Sound". Bereits vor der Verleihung festgestanden war die Indie-Band Hearts Hearts als Sieger des FM4-Awards und und auch die Lebenswerkauszeichnung für die sich derzeit auf Abschiedstournee befindende Bandlegende Opus wurde bereits vor der Gala verkündet. Ein Novum gab es beim "Live-Act": Dieser Preis ging an alle heuer nominierten Acts - als "Dankeschön für alle Durchhalter*innen während der Pandemie und als Motivation zum kreativen Weitermachen", wie die VeranstalterInnen mitteilten.- Damit dürfen sich auch die Bands Folkshilfe und King&Potter, die im August bei COOL-Tour zu Gast waren, als Sieger fühlen. Martin von King&Potter ist am 9.10., um 16 Uhr, wieder bei COOL-Tour zu Gast und stellt sich dann einem spannenden James-Bond-Quiz ...