Player
LIVE SEIT 20:00
Zur Zeit spielt Musik-Beisl. Bei klick auf den Button öffnet sich der Player in einem neuen Fenster
BIS 22:00
Pink Voice
Zur Übersichtsseite von Pink Voice.
Sendung vom 20.05.2020 22:00:

Beratung mit Pink Voice

Mag. Thomas Fröhlich stellt sein neues Projekt vor.


BERATUNG MIT PINK VOICE:

Was ist Sozialberatung?

Die Sozialberatung hat die „Hilfe zur Selbsthilfe“ (Empowerment) zum Ziel. Dazu ist es mir wichtig, dass die Ratsuchenden auch eine eigene Motivation zur Regelung ihrer Anliegen mitbringen. Wenn es dabei Schwierigkeiten gibt, beispielsweise bei Ängsten vor Ämter- oder Behördengängen, können diese Probleme bei der Sozialberatung angesprochen und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden. Oftmals müssen zunächst im ersten Gespräch die jeweiligen Fragestellungen der Ratsuchenden sortiert und nach Wichtigkeit geordnet werden, um dann Schritt für Schritt Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden. Da den professionellen Bemühungen in der Sozialberatung aber auch Grenzen gesetzt sein können, gehören die intensive Zusammenarbeit mit anderen ExpertInnen (z.B. Schuldnerberatung etc.) und gegebenenfalls die Weitervermittlung der Klient*innen dorthin zum ständigen Bestandteil meiner Arbeit.

- Die systemische Sozialberatung ist die professionelle Beratung und Betreuung von Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen. Sie ist ein aktives Instrument, um bei belastenden oder schwer zu bewältigenden Situationen eine Erleichterung, eine Veränderung oder eine Regelung herbeizuführen.
- Die Sozialberatung unterstützt und begleitet einerseits Einzelpersonen, Paare, Familien, Teams oder auch Gruppen beim Erarbeiten von Lösungen zur Erreichung von positiven Veränderungen und betreut sowie begleitet andererseits diese Personengruppen in Entscheidungs- und Problemsituationen.
- Die Sozialberatung und Betreuung beruht auf Freiwilligkeit, Verschwiegenheit und gegenseitige Wertschätzung. Ich will dabei helfen, neue Orientierungen und Lösungswege zu finden, um persönliche Schwierigkeiten eigenverantwortlich zu lösen. Zudem achte ich auf die jeweiligen Selbsthilfepotentiale und versuchen familiäre Ressourcen zu mobilisieren.

Beratung & Information sowie Begleitung & Betreuung zu folgenden Schwerpunkten kann in "beratung mit pink voice" angeboten werden:
• allgemeine Sozialberatung
• Gesundheit & Sexualität
• "SchwuB" (SchwulenBeratung) sowie sexuelle Orientierungen
• Väterberatung / Erziehungs-Coaching
• Männeridentität und Rollenverständnis
• Paar- und (Regenbogen)Familienberatung
• Krisen und Konflikte
• Trennung und Scheidung (auch bei gleichgeschlechtlichen Ehen bzw. eingetragene Partnerschaft)
• Alter, Krankheit, Sterben und Tod (palliative Sozial- und Hospizarbeit)
• diverse Gruppenangebote


Grundsätze meiner Sozialberatung - die Sozialberatung ist:
• individuell
• unterliegt der Verschwiegenheit
• überparteilich und konfessionslos
• auf Wunsch anonym
• in einem vertraulichen Gespräch suche ich gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung bzw. zufriedenstellende Regelung für Ihre Situation
• wenn Sie möchten, bin ich Ihr Lotse durch den Behördendschungel
• meine Beratung ist unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung oder Geschlecht

Meine Ausbildung:
Sozialwissenschaftler / Dipom-Sozialarbeiter / Mediator / psychosozialer Berater


Eine besondere Form der Beratung - dieGesundheitsberatung:

Die ideologische Breite des Gesundheitsbegriffes geht von „einer dynamischen Lebenserfahrung eines Menschen“ über „das der Mensch eine strukturelle und funktionelle Einheit bildet“ bis hin zu einem „Zustand und Prozess des Wachsens zu einer integrierten und ganzen Persönlichkeit“. Diese Sichtweisen liegt die seit 1948 umfassende Definition der Gesundheit der WHO zugrunde:
„Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheiten. Die Menschen sollen ihre physischen, geistigen und emotionalen Fähigkeiten voll zum Einsatz bringen können, ihr Gesundheitspotential entwickeln und ausnutzen, um ein gesellschaftlich und wirtschaftlich erfülltes Leben zu führen.“
Dietrich Rössler ergänzt: „Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von somatischen oder psychischen Störungen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen zu leben.“
Daher stellt die GesundheitsberatungSOZAG die Beratung für Gesundheit & Lebensstilberatung in den Mittelpunkt. Sie ist grundsätzlich eine beratende und keine diagnostische Tätigkeit. Sie übernimmt eine wichtige Brückenfunktion zwischen Ratsuchenden und Fachleuten und greift dort ein, wo das Wohlbefinden beeinträchtigt ist.
Gesundheitsberatung bedeutet für mich:
• Unterstützung bei der Entfaltung des persönlichen Lebensstils
• Beruf, Familie und eine gesunde Freizeitgestaltung zu vereinbaren (Ganzheitlichkeit)
• neue Lern- und Verhaltensweisen (Lebensstilberatung) zu fördern
• Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu diversen Gesundheitsthemen (z.B. HIV/Aids, Burn Out, MultiplikatorInnenarbeit …)
• Prävention (Seminare, Workshop, Männer:Gesundheits:Themen …)

Die psychosoziale Gesundheitsberatung basiert grundsätzlich – neben der ärztlichen Beratung – auf der psychotherapeutischen, psychologischen & sozialtherapeutischen Beratung.
Ansprechperson: - Mag. Thomas Fröhlich, MA (SMS an 0699 / 177 22 545) oder
- "beratung@pinkvoice.studio" oder
- live jeden 3. Mittwoch in RO



REFELKTIEREN DER MOMENTANEN LEBENS- / LIEBESSITUATION:

- Inwieweit wirkt sich die Schließung der Szenenlokale auf die individuelle Lebenssituation aus?
- Die "Szene" wird ja oft verdammt -jetzt, wo sie faktisch nicht da / nicht aktiv ist, wird ihre Bedeutung nun doch anders wahrgenommen oder diese sogar vermisst?
- Hat sich durch den "shut down" die schwule/lesbische/transgender Lebensweise nachhaltig verändert?
- Hat wer diese zum Teil doch strenge Verhaltensregeln als unzumutbar erlebt?
- HIV-positive Menschen haben ein geschwächtes Immunsystem und gelten diesbezüglich als Risikogruppe für "Covid19" - kommt diese erneute Aufmerksamkeit im medizinischen Krisenfall gut an oder "stört" das Wort "Risikogruppe", das wir ja seit den 80-iger Jahren wegbekommen wollten (es geht bei HIV/AIDS um Risikoverhalten und nicht um Risikogruppe).
. et