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Sendung vom 25.09.2020 18:15:

Karel Hynek Mácha: Mai

Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Ondřej Cikán
Illustriert von Antonín Šilar

„Es war spät Abend – erster Mai – abends der Mai war Liebeszeit.“ Mit diesen Worten beginnt das Kurzepos über Liebe und Tod des tschechischen Romantikers Karel Hynek Mácha (1810–1836). Ein Räuberhauptmann wird hingerichtet, weil er die Verführung seiner Geliebten gerächt hat. In eindrucksvollen Bildern verabschiedet er sich von der Erde. Das Kurzepos Mai ist nicht nur eines der berührendsten Werke der Romantik, es diente auch wegen seines avantgardistischen Bilderreichtums den tschechischen Surrealisten als Vorbild und stellt bis heute ein Fundament der tschechischen Dichtung dar. (Quelle: Ketos Verlag)

Im Gespräch mit Daniela Fürst erzählt der österreichisch-tschechische Dichter und Übersetzer Ondřej Cikán nicht nur über seinen persönlichen Bezug zum Epos, sondern auch über die unterschiedlichen Rezeptionsebenen, die das Werk über die Jahre erfahren hat. Zudem beschreibt er die Herausforderung, die das Stück mit seinen formalen Eigenheiten an ihn als Übersetzer gestellt hat und seine Intention, den Inhalt besonders präzise zu übertragen.

Das Buch ist im Ketos Verlag erschienen.

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